PLAY MUSIC - TIME FLIES

18. SEPTEMBER 2022

KOLLEGIENKIRCHE, SALZBURG

EINTRITT FREI

Im Spiegel der Zeit erklingen Werke mit historischem Bezug zur Salzburger Kollegienkirche. Zur Weihe des Gotteshauses komponierte Carl Heinrich Biber (1681-1749), Sohn des berühmten Violinvirtuosen Ignaz Biber und Vorgesetzter Leopold Mozarts, im Jahre 1707 ein feierliches Te Deum. Mit einer Triosonate des Salzburger Hofkapellmeisters beginnt der Konzertabend in der Epoche des Hochbarock zur Zeit des Kirchenbaus.

 

Die Orgel der Kollegienkirche spannt den Bogen zu einer weiteren Epoche der Musikgeschichte. Erbaut in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Matthäus Mauracher, ist sie eine der wenigen original erhaltenen romantischen Orgeln in Österreich. Komponistenpersönlichkeiten wie Charles Marie Widor und Anton Bruckner spielten das Instrument und schätzten es. "Originalklang" wird an diesem Abend mit Werken von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901), der in München wirkte, hörbar. 

Dass die Kollegienkirche auch im 21. Jahrhundert ein Ort ist, an dem Spiritualität und Kunst belebend miteinander in Dialog treten, beweist u.a. der Komponist Wilfried Hiller (1941*), der 2014 im Auftrag des Salzburger Landestheaters die Musik für das szenische Werk “Der verlorene Sohn von Salzburg” komponierte, das in der Kollegienkirche uraufgeführt wurde. Von ihm werden Werke erklingen, die den Kirchenraum als Klangraum erfahrbar werden lassen.

Franziska Strohmayr - Violine
Beatrice Holzer-Graf - Violoncello
Stephan Pollhammer - Orgel